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Speedo Our History

Speedo Firmengeschichte

1910er - Die Anfänge

Speedo® wurde 1914 unter dem Markennamen 'Fortitude' gegründet, der aus dem Leitwort des MacRae-Clanwappens entstand. Erst 1928 wurde es unter seinem berühmten Markennamen bekannt.

Das Unternehmen wurde von einem jungen Schotten namens Alexander MacRae gegründet, der 1910 nach Australien auswanderte und eine Unterwäschefirma unter dem Namen MacRae Hosiery Manufacturers aufbaute.

Vor dem Hintergrund der wachsenden Strandkultur in Australien erweiterte MacRae sein Geschäft schnell auf Schwimmbekleidung und änderte den Unternehmensnamen in MacRae Knitting Mills.

1920er - Schaffung eines Klassikers

Während der 1920er wächst der Markt für Schwimmbekleidung dank der Anerkennung von Schwimmen als Sportart und einer liberaleren Einstellung gegenüber gemischtem Baden schnell.

1928 MacRae führte das klassische, figurbetonte „Racerback“-Kostüm ein, das eine größere Bewegungsfreiheit ermöglichte und dessen Träger schneller schwimmen konnten. Das inspirierte den Mitarbeiter Captain Parsons dazu, den Slogan 'Speed on in your Speedos' zu prägen, womit der Name Speedo® im Jahr 1928 geboren war.

1929In diesem Jahr wurden die ersten Speedo®-Schwimmanzüge hergestellt. Die neu benannte Marke etablierte sich schnell in den Herzen und Köpfen sowohl der Schwimmer als auch der Allgemeinheit, auch dank des schwedischen Schwimmers Arne Borg, der in Speedo®-Schwimmbekleidung einen Weltrekord aufstellte.

1930er - Stil und Leistung

Die Bademode änderte sich während der 1930er fortwährend und Speedo®-Produkte begannen, für ihren Stil und ihre Leistung für Schlagzeilen zu sorgen

1932 Bei den Olympischen Spielen in Los Angeles gewann die Australierin Claire Dennis die Goldmedaille im 200-m-Brustschwimmen, löste jedoch in ihrem Speedo®-Schwimmanzug eine Kontroverse aus, da dieser „zu viel Schulter zeigte“.

1936 Vier Jahre später trug während der Berliner Spiele die gesamte australische Schwimmmannschaft der Männer Speedo®, einschließlich einer gewagten Schwimmshorts mit freiem Oberkörper. Alexander MacRae baute ebenso starke Verbindungen zu der Surf Life Saving Association auf, die bis zum heutigen Tag fortbestehen. .

1940er - Krieg und ein Zweiteiler

Während des Zweiten Weltkriegs widmete die Marke 90 % ihrer Kapazitäten der Versorgung der Streitkräfte mit lebenswichtiger Ausrüstung.

Nach dem Krieg etablierte sich Speedo® schnell neu und eröffnete sogar eine neue Fabrik, um die größere Nachfrage nach Schwimmanzügen - vor allem dem Bikini - zu bewältigen. Zweiteilige Schwimmanzüge für Frauen tauchten kurz vor dem Krieg zum ersten Mal auf, wurden gemeinhin jedoch nicht als schicklich angesehen - vielmehr wurde der Speedo®-Bikini von australischen Strandaufsehern verboten!

Speedo® dominierte weiterhin die Schwimmwettbewerbe mit einer steigenden Anzahl Athleten, die die Marke Speedo® unterstützten.

1950er - Stückweise Ausweitung

1951 Das Fundament für die Ausweitung wurde 1951 gelegt, als Speedo Knitting Mills (Holdings) Ltd. gegründet wurde und ein börsennotiertes Unternehmen an der Börse von Sydney wurde.

1956 Speedos® Sponsoring der gesamten australischen Mannschaft bei den Olympischen Spielen in Melbourne 1956 machte aus Speedo® eine weltbekannte Marke, als die Mannschaft 8 Goldmedaillen abräumte.

1959 Speedo® begann 1959 den Export in die USA und gründete eine neue Internationale Abteilung, um den neuseeländischen, japanischen und südafrikanischen Markt zu beobachten. Speedo® orientierte sich auch nach Europa, wo es einen 30-prozentigen Anteil an Robert Shaw and Company Ltd. in Nottingham, England, erwarb.

1960er - Alles ist möglich

Das weltweite Wachstum der Marke setzte sich in den 1960ern fort. Die Speedo (Europe)-Tochtergesellschaft wurde in London, England, gegründet und Unternehmen in Japan und Südafrika wurden Herstellungs- und Vertriebslizenzen für Speedo®-Schwimmbekleidung erteilt.

1968 Bei den Olympischen Spielen in Mexiko 1968 wurden hervorragende Leistungen erzielt, wobei 27 der 29 Goldmedaillengewinner Speedo®-Anzüge trugen. Außerdem fielen 22 der 23 während der Spiele erzielten Weltrekorde auf Schwimmer in Speedo®.

1970er - Die Signalwirkung

Speedo® war das erste Unternehmen, das Schwimmbekleidung aus Nylon/Elastan produzierte - das heute noch immer der meistgefragte Schwimmbekleidungsstoff ist.

In der Zwischenzeit hat sich die internationale Präsenz von Speedo® deutlich gesteigert. In Osteuropa, Brasilien und Mexiko wurden neue Unternehmungen eingeführt, während der Lizenzvertrag in Japan erneuert und Speedo Kanada gegründet wurde.

1972 Bei den Olympischen Spielen in München wurden atemberaubende 21 von 22 Weltrekorden von Schwimmern in Speedo® gebrochen. 52 von 58 an den Schwimmwettbewerben teilnehmenden Nationen trugen Speedo®.

1976 Speedo® war außerdem der offizielle Schwimmbekleidungslizenznehmer für die Olympischen Spiele von Montreal 1976, bei denen 52 von 54 Ländern Schwimmanzüge von Speedo® trugen.

1980er - Schneller als der Schall

China und Speedo® unterzeichneten eine historische Vereinbarung, die das chinesische Team mit Training und Ausrüstung versorgte und es ihm ermöglichte, nach 40 Jahren Abwesenheit an den olympischen Wettbewerben teilzunehmen.

Unternehmen in Belgien, den Niederlanden, Island, Italien, Spanien, Schweden und der Schweiz erhielten Lizenzen, um Speedo®-Produkte herzustellen und zu vertreiben. Mittlerweile war die Handelsmarke Speedo® in 112 Ländern geschützt.

Speedo® ging erneut neue Wege und wurde der erste offizielle Sponsor des Australian Institute of Sport.

1990er - Auf den Schultern von Riesen

Gründung von Speedo International Ltd. The Pentland Group wurde in diesem Jahrzehnt auch Eigentümerin von Speedo®.

1992 Speedo® führte S2000® ein, mit 15 % niedrigerem Widerstand als konventioneller Schwimmbekleidungsstoff. Bei den Olympischen Spielen von Barcelona wurden 53 % aller Schwimmmedaillen von Schwimmern in Speedo S2000® gewonnen.

1994 Speedo® führte Endurance® ein, den ersten chlorresistenten Stoff der Welt.

1996 Speedo® führte AQUABLADE® ein, mit 8 % niedrigerem Oberflächenwiderstand als S2000. Bei den Olympischen Spielen von Atlanta wurden 77 % aller Schwimmmedaillen von Schwimmern in Speedo AQUABLADE®-Schwimmanzügen gewonnen.

2000er - Grenzenloses Vertrauen

Speedo® begann das 21. Jahrhundert mit Stil und führte den revolutionären FASTSKIN®-Schwimmanzug ein. Sein preisgekröntes, auf Haifischhaut basierendes Design wurde von Schwimmern wie Grant Hackett, Michael Klim, Inge de Bruijn und Lenny Krayzelburg ungeduldig erwartet.

Bei den Olympischen Spielen von Sydney 2000 wurden 13 der 15 Weltrekorde in dem Anzug gebrochen und 83 % der Medaillen von Schwimmern, die ihn trugen, gewonnen.

2003 Speedo® feierte seinen 75. Geburtstag. Speedo beauftragte Modedesignerin Melissa Odabash mit dem Entwurf einer limitierten Jubiläumskollektion, die von berühmten Models wie Jerry Hall, Naomi Campbell und Yasmin Le Bon präsentiert wurde.

2004 Speedo® führte FASTSKIN® FSII ein − eine Entwicklung von FAST-SKIN, die den passiven Widerstand um bis zu 4 % reduziert. Bei den Olympischen Spielen von Athen 2004 schrieb Michael Phelbs in FASTSKIN® FSII Geschichte, indem er der erste Schwimmer wurde, der 8 Medaillen gewann. In Athen trugen mehr Schwimmer Speedo, als alle anderen Marken zusammen.

Speedo® arbeitete mit Amir Slama, dem Gründer der brasilianischen Schwimmbekleidungsmarke Rosa Cha, zusammen, um eine dynamische Modekollektion zu entwerfen.

2005 Speedo® begann eine neue Zusammenarbeit mit dem internationalen Modelabel Comme des Garcons.

2007 Der Erfolg setzte sich fort mit der Einführung von Fastskin® FS-PRO − dem schnellsten und stärksten Leichtanzug auf dem Markt. Innerhalb von 6 Monaten wurden 21 Weltrekorde gebrochen.

2008 In seinem 80. Jahr führte Speedo® den LZR Racer® ein, den technisch fortschrittlichsten Schwimmanzug der Welt.

Die Olympischen Spiele von Peking wurden zu einem beispiellosen Erfolg für Speedo® und den LZR Racer®; 92 % aller Medaillen wurden von Athleten gewonnen, die diesen Anzug trugen.

Der von Speedo® gesponserte Sportler Michael Phelbs war der Star der Spiele mit rekordverdächtigen 8 Goldmedaillen. INsgesamt gewann Phelps 14 olympische Goldmedaillen in speedo und ist damit der erfolgreichste Olympionike aller Zeiten.